PHP5 SimpleXML getParent leicht gemacht

December 22nd, 2009 No comments

SimpleXML ist eine unter PHP 5 sehr beliebte XML-API. Der Zugriff auf Elemente und Attribute geht sehr schnell und einfach.

Auf der Suche nach einer Methode um mit SimpleXML vom aktuellen Knoten den Vorgängerknoten zu erhalten (also eine Art SimpleXML::getParent(); ) wurde ich leider nicht fündig, habe aber mit XPath eine denke ich elegante Lösung gefunden:

Ein Beispiel:

<wurzel>
<buch>
<titel>Das ist mein Buch</titel>
<autor>Hans Wurst</autor>
</buch>
<buch>
<titel>Noch ein Buch</titel>
<autor>Martha Musterfrau</autor>
</buch>
</wurzel>

Dann bekommt man das zweite Buch bekanntlich wie folgt:

<?php
$simple=simplexml_load_file(‘/beispiel.xml’);
$buch = $simple->wurzel->buch[1];
echo $buch->titel.’ wurde geschrieben von ‘.$buch->autor;
?>

Und um nun zum Beispiel  von $buch wieder zur Wurzel zu kommen (also ein getParent) hilft der folgende XPath-Trick:

<?php
$simple=simplexml_load_file(‘/beispiel.xml’);
$buch = $simple->wurzel->buch[1];
echo $buch->titel.’ wurde geschrieben von ‘.$buch->autor;
$buch=$buch->xpath(‘../..’);
?>

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Statistik ist verwunderlich (Antibabypille und Schwangerschaftstest)

December 15th, 2009 1 comment

Hier ein kleines wirklich überraschendes Rechenbeispiel:

Die Anti-Babypille bietet bekanntlich einen  99,99 % Schutz vor dem Schwangerwerden.

Das bedeutet:

Wenn 100.000 Frauen ein Jahr lang die Pille einnehmen, dann werden etwa 10 Frauen schwanger (0,01 % von 100.000 = 10) obwohl sie die Pille eingenommen hatten.

Jetzt wird es interessanter:

Der Schwangerschaftstest (auch als “Pinkelstreifen” bekannt) ist auch zu 99,99 % sicher.

Wenn also die gerade berechneten 10 schwangeren Frauen (die trotz Pille schwanger wurden) einen Schwangerschaftstest machen, dann sind die alle 10 auch im Schwangerschaftstest positiv (99,99 % von 10 =  10). So weit so gut!

Und nun das WIRKLICH verwunderliche an dieser Betrachtung:

In unserer Betrachtung hatten 100.000 Frauen die Anti-Babypille eingenommen und 99.990 davon wurde NICHT schwanger.

Wenn die jetzt alle den Schwangerschaftstest machen, dann werden dort wieder 10 Frauen (0,01 % von 99.990 = 10) fälschlicherweise ein positives Testergebnis erhalten.

Fazit:

Wenn 100.000 Frauen die Pille nehmen und einen Schwangerschaftstest machen, dann werden 20 Frauen positiv getestet aber nur 10 Frauen sind  auch wirklich schwanger.

Ein Test, der eine Sicherheit von 99,99 % bietet, liefert also ein 50:50 Ergebnis.

Ist das nicht verblüffend ?!

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GPGMail unter SnowLeopard reaktivieren (10.6.x)

November 21st, 2009 8 comments

Getestet mit SnowLeopard 10.6.0, 10.6.1 und 10.6.2:

Mit der folgenden Anleitung bekommt man GPGMail unter SnowLeopard nach einem Update des Betriebssystems wieder zum Laufen:

  1. Mail beenden.
  2. Terminal starten und bei den folgenden beiden Befehlen die UUIDS merken (stehen zwischen <string> und </string>).
  3. cat /Applications/Mail.app/Contents/Info.plist |grep UUID -A 1
  4. cat /System/Library/Frameworks/Message.framework/Resources/Info.plist |grep UUID -A 1
  5. Den Ordner ~/Library/Mail/Bundles/ öffnen und dort von der Datei GPGMail.mailbundle* den Paketinhalt anzeigen (rechte Maustaste) lassen.
  6. Im Paketinhalt die Datei Contents/Info.plist mit dem Propertylisteditor öffnen.
  7. Unter SupportedPluginCompatibilityUUIDs die beiden in Schritt 3 und 4 gesammelten UUIDs als neue Einträge zu den bestehenden hinzufügen.
  8. Propertylisteditor beenden und dabei die Änderungen speichern, Terminal beenden.
  9. Mail neu starten.

*Hinweis: Falls Mail bereits gestartet wurde, kann es passieren, dass das GPGMail-Bundle im Ordner Bundles (deaktiviert) gelandet ist. Dann muss man die Datei einfach zuerst wieder in den Ordner Bundles kopieren.

Quelle: http://www.mail-archive.com/gpgmail-users@lists.sourceforge.net/msg00178.html

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Warnung vor zu hohen Dosen

November 18th, 2009 No comments
Heidelberger elektronischer Arzneimittelratgeber AiDKlinik® reduziert die Zahl der Überdosierungen von Arzneimitteln um 20 Prozent / Neues Warnmodul wird auf der MEDICA vorgestellt

Zu hohe Dosen eines Arzneimittels sind gefährlich und bedauerlicherweise nicht selten. Meist wird die Standarddosierung eines Arzneimittels nicht auf die Bedürfnisse des individuellen Patienten angepasst.

Eine neue Funktion des elektronischen Arzneimittel-Ratgebers AiDKlinik®, das Warnmodul MaxDose, entdeckt 38 Prozent mehr Überdosierungen und kann die Häufigkeit dieser Vorfälle erheblich reduzieren. Eine Studie mit mehr als 12.000 Verschreibungen im Krankenhaus hat gezeigt, dass Warnhinweise bei Verschreibung per PC die Zahl der Überdosierungen um 20 Prozent reduzieren kann. Das Warnmodul sowie andere Zusatzfunktionen werden auf der MEDICA vorgestellt, die vom 18. bis 21. November 2009 in Düsseldorf stattfindet.

AiDKlinik®: Arzneimittellotse auf Internetbasis

AiDKlinik® ist ein elektronischer Berater auf Internet-Basis. Er lotst den Arzt sicher durch den unübersichtlichen deutschen Arzneimittelmarkt und hilft falsche Dosierungen, Nebenwirkungen, gefährliche Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln sowie Doppelverschreibungen zu vermeiden. Die Verordnung kann aus AiDKlinik® direkt in ein Rezept und einen Arztbrief übertragen werden. AiDKlinik® wurde von der Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, gemeinsam mit der Klinikums-Apotheke sowie dem Herausgeber der Gelben Liste, der Medizinischen Medien Informations GmbH (MMI, Neu-Isenburg), entwickelt.

Der elektronische Arzneimittel-Berater auf Internet-Basis wurde 2004 erstmals auf der MEDICA vorgestellt. Mittlerweile ist das System flächendeckend am Universitätsklinikum Heidelberg sowie an weiteren Klinken, darunter drei Universitätsklinika (MHH Hannover, Köln und Frankfurt), eingeführt.

Lizenzen für Kliniken und niedergelassene Ärzte

Seit März 2008 können auch Einzelpersonen (z.B. niedergelassene Ärzte) eine Lizenz für AiDKlinik® über den Thieme-Verlag erwerben (Anmeldung unter www.doctors-aid.de).

Die Vermeidung von Überdosierungen ist das jüngste erprobte Zusatzinstrument. “Überdosierungen um mindestens 30 Prozent kommen etwa bei 4,8 Prozent der Verschreibungen im Krankenhaus vor”, erläutert Professor Walter E. Haefeli, Ärztlicher Direktor der Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg. Häufiger Grund für eine Überdosierung ist eine eingeschränkte Nierenfunktion. “Dadurch wird die Ausscheidung vieler Medikamente beeinträchtigt”, so Professor Haefeli. Wird die Einschränkung der Nierenfunktion bei der Verordnung nicht berücksichtigt, können lebensbedrohliche Überdosierungen auftreten.

Das Software-Warnmodul MaxDose liefert Informationen zu maximalen Dosierungen in Abhängigkeit von acht wichtigen Patientencharakteristika wie z.B. der aktuellen Nierenleistung oder dem Alter, die alle gleichzeitig berücksichtigt werden. Anders als in anderen Warnsystemen wird somit nicht einfach die maximal zugelassene Dosierung mit der Verordnung verglichen, sondern berechnet, welche Maximaldosis von dem Patienten noch vertragen und ausgeschieden werden kann. Dies führt dazu, dass 38 Prozent mehr Risikosituationen erkannt werden als von bisherigen Systemen. Ebenfalls anders als in anderen Systemen erhält der Arzt deshalb keine Vielzahl unspezifischer Hinweise, sondern nur eine einzige gebündelte Warnung, falls die verordnete Dosis für einen speziellen Patienten zu hoch ist.

Die Heidelberger Wissenschaftler haben das neue Modul in einer prospektiven kontrollierten Studie getestet. Im Gegensatz zu vergleichbaren früheren Studien reagierten die Ärzte überdurchschnittlich häufig auf die angezeigten Informationen und passten die Dosierungen entsprechend an. Entscheidend für die Effektivität eines solchen Systems ist aber auch die kritische Evaluierung potentieller neuer Risiken. “Über die gesamte Studiendauer manifestierten sich durch die Einführung des elektronisches Hilfsmittels keine neuen Verordnungsfehler, z.B. durch die Verordnung zu niedriger Dosen”, berichtet Professor Haefeli.

Weiteres Warnmodul zeigt Allergien an

Ein weiteres Warnmodul wir derzeit für die Testung im klinischen Alltag vorbereitet: Neben MaxDose verfügt AiDKlinik® neu über ein ausgefeiltes Allergie-Warnsystem, das sich von vergleichbaren anderen Systemen wiederum durch Fokussierung und Präzisierung der Warnungen abhebt. So werden Allergien nicht nur zu Wirkstoffgruppen oder einzelnen Wirkstoffen sondern auch speziell für Hilfsstoffe angezeigt. Darüber hinaus erkennt das Modul Kreuzallergien und zeigt dem Anwender nach Risikokategorien eingestufte Warnhinweise an.

Der Stand der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg und der Dosing GmbH befindet sich auf der MEDICA 2009 in Halle 16 C41.

Weitere Informationen im Internet unter www.aidklinik.de und in nachfolgender Publikation:

Seidling HM, Schmitt SPW, Bruckner T, Kaltschmidt J, Pruszydlo M, Senger C, Bertsche T, Walter-Sack I, Haefeli WE. Patient-specific electronic decision support reduces prescription of excessive doses. Qual Health Care Med 2009

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit 1.600 Betten werden jährlich rund 500.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.100 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. (Stand 12/2008)

Quelle:  www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

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Apple TimeMachine – How to: setup, backup, find and restore (and even more…)

October 25th, 2009 No comments

Time Machine lets you automatically back up your entire system in Mac OS X v10.5 or later. It keeps an up-to-date copy of everything on your Mac  – digital photos, music, movies, TV shows, documents, and so forth. If you ever have the need, you can easily go “back in time” to recover files.

Learn more:

  1. http://www.apple.com (What is TimeMachine?)
  2. http://support.apple.com (How to setup, how to search back in time, how to restore a file)
  3. http://docs.info.apple.com (How to search and restore a file)
  4. http://www.dummies.com (TimeMachine for Dummies)
  5. http://reviews.cnet.com (How to restore a specific file)
  6. http://www.soma-zone.com (Extended, more powerful search interface for Time Machine)
  7. http://www.macworld.com (How to monitor what Time Machine is doing)
  8. http://support.apple.com (A list of TimeMachine tricks and Work-a-rounds)

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iPhone Klingeltöne selbst problemlos kostenlos erstellen

September 11th, 2009 No comments

Klingeltöne für das iPhone lassen sich in iTunes ja bekanntermaßen gegen Geld erkaufen – unnötig!

Der folgende legale Trick erlaubt es mit wenigen Klicks selbst einen Klingelton zu basteln – und das geht so:

cycle-region

send-ringtone-to-itunes

1. GarageBand starten
2. Gewünschtes Lied z.B. per Drag n Drop aus iTunes in GarageBand öffnen
3. Auf den im Bild links abgebildeten Knopf klicken (“Turn cycle region on”) und das Looping-Tool aktivieren
4. Gewünschten Klingelton-Bereich markieren (ca. 40 Sekunden wird empfohlen)
5. Jetzt noch wie links abgebildet auf SHARE > SEND RINGTONE TO ITUNES klicken und das war es dann auch schon.

Beim nächsten Synchronisationsvorgang landet der Klingelton auf dem iPhone. Kostenlos, schnell und effektiv ;-)

Quelle:
Apple Dokumentation GarageBand

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Mac OS X: FTP-Verzeichnis auf dem Desktop mounten (read and write)

August 28th, 2009 No comments

Wer auf ein FTP-Programm verzichten möchte und lieber per Drag’n'drop auf die Inhalte seiner FTP-Server zugreifen möchte, der hatte unter Mac OS X bisher immer das folgende Problem:

Wenn man einen FTP-Server im Internet im FINDER über den Menüpunkt GEHE ZU > MIT SERVER VERBINDEN durch Eingabe von ftp://benutzername:passwort@mein.ftpserver.de auf seinen Desktop mountet, dann ist hierbei leider nur ein lesender Zugriff möglich. Mac OS X gibt da leider nicht mehr her. Also musste man bisher immer einen FTP-Client installieren – bisher!

Die folgende Variante ist die Beste Lösung:

1. Das kostenlose MacFuse von Google Code runterladen und installieren

2. Das kostenlose MacFusion hier herunterladen und installieren und starten.

MacFUSE_Banner

MacFusion erlaubt das Mounten beliebiger FTP und SSH Server direkt auf den Schreibtisch.

Und das lesend- und schreibend.

Genial!

MacFusion – The World in your Finder!

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Mac OS X: Per AppleScript Telefonnummern im Adressbuch einheitlich formatieren

August 24th, 2009 6 comments

Wer kennt das nicht:

Auf dem Mac sammeln sich im Adressbuch über verschiedenste Quellen über die Jahre zahlreiche Kontaktdaten an. Der eine synchronisiert Kontakte via iTunes mit dem iPhone, dann noch direkt mit Google Contacts oder Mobile Me und dann ggf. noch mit dem alten Windows PDA und zahlreichen weiteren Endgeräten.

Aber wie bekommt man die Telefonnumern auf ein einheitliches Format ohne von Hand alle Kontakte durchgehen zu müssen?

Die Lösung:

Ein kleines von mir selbst geschriebenes AppleScript. Dieses kann hier kostenlos heruntergeladen (und natürlich von Euch verändert) werden.

Hinweis: Habe das Skript am 12.12.2009 überarbeitet (Version 1.1) und unter SnowLeopard 10.6.2 getestet.

Anleitung:

  • Download des ZIP-Archives (180 kB)
  • Entpacken des ZIP-Archives
  • Öffnen des AppleScripts “Vorwahl.scpt” im AppleScript-Editor
  • Ggf. Zeile 4 abändern in “set debug to false” (dann werden weniger Rückfragen gestellt)
  • Script starten durch drücken des “Ausführen”-Knopfes im AppleScript-Editor
  • Nach dem Starten im erscheinenden Dialog die Datei “Vorwahlen.txt” angeben
  • Nun geht das Skript alle Mobil/Telefon/Telefax-Nummern im Mac Adressbuch durch und konvertiert diese in das einheitliche Format (gemäß DIN-Norm) +49 VORWAHL DURCHWAHL

Achtung: Verwendung auf eigene Gefahr und ohne Garantie! Das Skript zeigt in einem Dialogfenster jede Nummer vorher und nachher an und kann durch ABBRECHEN beendet werden. Am besten vorher das komplette Adressbuch sichern (z.B. via ABLAGE > EXPORTIEREN > ADRESSBUCHARCHIV…)

Da dies mein erstes AppleScript ist bin ich über euer Feedback stets erfreut. Die Performance ist mies und es ist auch nicht wirklich perfekt durchdacht. Es hat mir aber viel Arbeit abgenommen und die hoffe ich Euch auch sparen zu können.

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Batchdateien auf dem Mac

July 30th, 2009 No comments

Für alle Windowsumsteiger eine kleine Hilfe:

Wer die unter Windows so beliebten Batchdateien vom Prinzip her auch gerne einmal auf seinem Mac verwenden würde und mit dem eigentlich viel genialeren Automator oder dem AppleScript nichts anfangen kann oder will – Batchskripte nennen sich auf dem Mac Shellskripte und haben als Dateiendung *.sh. Hier nun die absoluten Grundlagen.

Wie erstelle ich ein eigenes Shellskript?
Wie auch unter Windows reicht dafür natürlich ein einfacher Texteditor.
Wichtig ist nur, dass in Zeile 1 dieser Textdatei der String “#!/bin/bash” (oder auch “#!/bin/sh” etc…) stehen muss, da sonst die Datei nicht als Skript erkannt wird. Dann diese Datei an einem beliebigen Ort mit zum Beispiel der Dateiendung *.sh abspeichern. Anschliessend müssen noch die Execute-Rechte gesetzt werden, da sonst die Datei ja nicht ausführbar ist. Das erreicht man im Terminal mit dem folgenden Befehl:

chmod u+x meinSkript.sh

Hier nun eine Beispieldatei, die das aktuelle Datum und den aktuellen Verzeichnisinhalt auflistet.

#!/bin/bash
date
ls

Wie kann ich dieses Shellskript ausführen?
Variante 1:
Im Terminal  einfach die Datei über Ihren Pfad und Namen gefolgt von der Entertaste aufrufen. Unter Windows geht das mit Batchdateien ja genauso.

Variante 2: Per Doppelklick öffnen (was unter Windows mit Batchdateien geht) geht auch, aber: Per default wird die Datei mit dem Texteditor geöffnet. Also die Datei im Finder kurz markieren, Apfel+I drücken und unter ÖFFNEN MIT: als Programm “Terminal” auswählen.

Wo finde ich Hilfe zu den Unix-Befehlen?
Einfach im Terminal den Befehl “man” (wie Manual) eingeben oder auch direkt den Befehl den man beschrieben haben möchte z.B. “man ls” oder “man rsync” etc. Ansonsten hilft ja noch Dr. Google…

Wie kann ich Skripte erstellen und testen?
Durch Verwendung des Befehls “sh -vx meinSkript.sh” wird  ein Skript zeilenweise ausgeführt und ist somit besser nachvollziehbar.

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Softwareentwicklung mit dem iPhone

July 15th, 2009 No comments

Eine gerade gefundene Schnellanleitung für Softwareentwicklungserfahrene findet sich im Blog von Matt Gemmell.

Sehr lesenswert und in weniger als 30 Minuten weiß man das Wichtigste:

http://mattgemmell.com/2009/07/14/iphone-development-emergency-guide

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TimeMachine Backups verschieben

June 30th, 2009 No comments

I couldn’t find this documented anywhere, so I thought it might be worth mentioning that you can move a Time Machine database from one disk to another using Disk Utility. Using the Restore feature in Disk Utility, you can “restore” the Time Machine disk to another disk and retain the history of changes. This could be useful if you’ve outgrown your Time Machine backup drive, and want to migrate your existing backups to a new, larger drive. You should turn Time Machine off before doing starting this process, of course.

Be aware that the disks will have the same name and information, so it might confuse Time Machine. For example, after I activated Time Machine on the newly-created disk, I plugged in the old disk, and it showed up as a Time Machine drive, but the backup failed. It’s probably best to avoid having both of them plugged in. At the very least, rename one of them.

Perhaps more importantly, Carbon Copy Cloner 2.3 doesn’t work correctly for cloning a Time Machine drive (I don’t know about 3.x), as it doesn’t copy hard links but rather, copies what the links point to. This results in a lot of copies of your system when the Time Machine database has been around for a while.

Quelle: http://www.macosxhints.com/article.php?story=20071128055047339

Eine bessere Anleitung findet sich hier: http://njmac.blogspot.com/2008/11/move-time-machine-backups-to-new-volume.html

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iPhone Visual Voicemail – Mailbox Anzahl der Klingeltöne, Rufumleitung konfigurieren

June 8th, 2009 No comments

Das iPhone hat bekanntermaßen eine geniale Funktionen: Visual Voicemail. Damit kann man seine Mailbox (also seinen privaten Anrufbeantworter) visuell abhören (also gezielt Nachrichten abspielen, löschen, Personen zurückrufen etc. ohne dabei diese nervigen ,sprachgesteuerten Menüs mit dem Handy am Ohr wie sonst üblich). Aber leider lassen sich die Einstellungen der Rufumleitung nicht konfigurieren.

Hier eine Übersicht der Codes für die Konfiguration der iPhone Rufumleitungsoptionen:

Die folgenden Codes werden einfach über die Ziffernwahl in das iPhone eingetippt und dann kurz angerufen.

Hinweis:

Im Folgenden steht die Ziffernfolge 3311 für die Visual Voicemail Mailbox. Falls ein Anruf zu einer anderen Nummer (z.B. auf das Telefon im Büro, von einem Freund etc.) umgeleitet werden soll, muss diese Nummer ersetzt werden.

Alle Rufumleitungen löschen:
##002#

Rufumleitung bei Besetzt aktivieren:
**67*3311#

Rufumleitung bei ausgeschaltetem / nicht erreichbaren iPhone aktivieren:
**62*3311#

Rufumleitung nach bestimmter Zeit (Standard 15s) aktivieren:
**61*3311#

Rufumleitung nach 5, 10, 20, 25 oder 30 Sekunden aktivieren (hier im Beispiel 30 Sekunden):
**61*3311*11*30#

Globale Rufumleitung (für alle Anrufe) aktivieren:
**21*3311#

Rufumleitung bei Besetzt deaktivieren:
##67#

Rufumleitung bei ausgeschaltetem / nicht erreichbarem iPhone deaktivieren:
##62#

Verzögerte Rufumleitung deaktivieren:
##61#

Globale Rufumleitung deaktivieren:
##21#

Alle Rufumleitungen deaktivieren:
##002#

Weiterführende Links:
- Verwenden von Visual Voicemal (Apple)

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Mac OS X, Parallels Desktop, Windows – wichtige Shortcuts im Vergleich

June 6th, 2009 1 comment

Wer wie ich auf seinem MacBook Pro Parallels Desktop als Virtualisierungslösung installiert hat um z.B. unter Windows zu entwickeln, der hat immer wieder Probleme mit diversen Tastaturkürzeln oder auch Zeichen. Daher hier eine kleine Übersicht der Tastenkürzel, die ich schon des öfteren suchen musste:

Zeichen / Bedeutung Mac OS X Parallels
@-Zeichen Alt+L Ctrl+Alt+Q
Backspace Backspace Backspace
Entf-Taste FN+Backspace FN+Backspace
\-Zeichen Alt+Shift+7 Ctrl+Alt+ß
[-Zeichen Alt+5 Ctrl+Alt+8
]-Zeichen Alt+6 Ctrl+Alt+9
{-Zeichen Alt+8 Ctrl+Alt+7
}-Zeichen Alt+9 Ctrl+Alt+0
|-Zeichen Alt+7 Ctrl+Alt+<
F1-F12-Tasten FN+F1 bis F12
Strg+Alt+Entf (Anmelden) - Ctrl+Alt+FN+Backspace
Maus freigeben Ctrl+Alt

Hier ein guter Artikel zu den Tastenkurzbefehlen unter Mac OS X:

http://www.aptgetupdate.de/2009/11/30/mac-mac-os-x-shortcuts-tastaturkuerzel/

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Mac OS X: “Cite while you write” mit Papers 1.9, EndNote X2 und Word 2008 – ein Erfahrungsbericht

May 29th, 2009 No comments

Hier eine kurze (kontinuierlich ausgebaute) Beschreibung meiner Konfiguration unter Mac OS X, mit der ich erhoffe meine Dissertation optimal verfassen zu können:

  1. Grundvoraussetzung
    - Papers 1.9 (Deutsch)
    - EndNote X2 (Englisch)
    - Office 2008 (Deutsch)
  2. Literaturrecherche in Papers
    Denke ich muss hier nicht beschrieben werden wie das geht. Aber der Schritt ist eben wichtig und erfolgt sicher an erster Stelle.
  3. Export der zitierten Literatur von Papers
    Nach der erfolgreichen Recherche sollte man in Papers zunächst die Publikationen, die man in seinem Artikel verwenden möchte, in einer neuen “Sammlung” hinterlegen. Anschließend dort alles markieren (APFEL+A) und auf ABLAGE > EXPORTIEREN > ENDNOTE XML BIBLIOTHEK klicken. Im Dialog dann einen Namen für das Exportfile eingeben und unter Export “Nur ausgewählte Bibliothek” sowie als Format “Endnote 8 oder größer” anwählen.
  4. Import in EndNote X2
    In EndNote X2 am besten auch eine neue “Custom Group” anlegen. Diese markieren und dann auf FILE > IMPORT klicken und im Dialog die zuvor exportierte Datei anwählen. Dann noch unter OPTIONS “Endnote Generated XML”, “Import all”, “No Translation” auswählen.
  5. Verwenden des Index Medicus in EndNote X2
    Eine gute Anleitung wie man in EndNote die Journal Term List bearbeitet und z.B. den NLM Index Medicus verwenden kann findet sich hier. Klappt auf Anhieb prima. Aber vorsicht: Für jede EndNote-Libary muss man das erneut importieren und außerdem sollte man in den ENDNOTE X2 > PREFERENCES unter der Registerkarte TERM LIST die Option “Update lists when importing or pasting references” deaktivieren. Sonst versaut man sich seinen Index Medicus.
  6. Einstellen des Zitierstils
    In EndNote X2 oben links auf “Select another style…” klicken und seine Auswahl treffen – das ist wirklich wunderbar einfach.
  7. Anbindung an Word 2008 “Cite while you write” – EndNote Toolbar in Word aktivieren
    Eigentlich sollte EndNote X2 sich selbständig an das installierte Word 2008 andocken. Falls man aber z.B. eine englische EndNote X2 Version hat und ein deutsches Word 2008 – dann klappt das nicht (oder wenn man Word nach EndNote installiert hat): Die Abhilfe hierfür:
    - Kopieren der Datei EndNote CWYW Word 2008.bundle in das Verzeichnis /Applications/Office/Microsoft Office 2008/Office/Add-Ins
    - In Word auf EXTRAS > VORLAGEN UND ADD-INS… gehen und bei dem Bundle einen Haken setzen.
    - Dann unter WORD > EIGENSCHAFTEN > DATEISPEICHERORTE in der Liste auf AUTOSTART klicken und den Ordner /Applications/Office/Microsoft Office 2008/Office/Add-Ins eintragen
    - Word einmal neu starten, EndNote X2 am besten auch.Das Word-Add-In (Toolbar) von EndNote X2 sollte nun da sein und funktionieren. Man sollte nun per klick auf “Go To Word” in EndNote X2 zu Word wechseln können und ebenso von Word durch klick auf das EndNote-Symbol in die andere Richtung gelangen (also zwischen beiden geöffneten Programmen hin und her wechseln können).
  8. Tuning-Tipp: Word 2008 stürzt in Kombination mit EndNote X2 ab
    Microsoft Office 2008 geht oft in die Knie, stürzt ab oder hängt sich komplett auf wenn man zu schnell oder zu viel mit dem Endnote-Plugin auf einmal anstellt. Wenn man dann viel Geduld aufbringt wird sogar die primäre Festplatte immer kleiner (da werden irgendwelche Fehlerdumps erstellt die niemand braucht).

    Ich habe festgestellt, dass dies scheinbar an der automatischen Rechtschreibekorrektur von Word liegt. Nachdem ich diese deaktiviert hatte stürzte Word nie mehr ab. Wer also auf die Rechtschreibewarnhinweise während des Schreibens verzichten kann, dem kann dieser Hinweis sicher enorm viele Nerven sparen.

    Das Deaktivieren findet sich in Word 2008 übrigens unter dem Menüpunkt WORD >> EINSTELLUNGEN >> RECHTSCHREIBUNG UND GRAMMATIK und dann den Haken bei RECHTSCHREIBUNG WÄHREND DER EINGABE ÜBERPRÜFEN entfernen.

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Mac OS X Dialogfenster mit der Tastatur steuern (wie unter Windows)

May 29th, 2009 No comments

In Dialogfenstern wie unter Windows mit der TAB-Taste navigierenWer von Windows auf den Mac umsteigt, der hat es manchmal nicht leicht:

Der Klassiker, das man beim Verfassen von z.B. einer Email zuerst den Text schreibt und dann kurz vor dem Absenden beim Tippen der Empfänger-Emailadresse für das @-Zeichen ausversehen auf APFEL+Q (statt ALT+L) klickt ist sehr nervig und ärgerlich (APFEL+Q – beendet das Mailprogramm ohne Rückfrage) aber eben nach 20-maligem Auftreten in das doch noch lernfähige Hirn gebrannt und zukünftig vermeidbar. Man ist ja schliesslich flexibel…

Was mich aber die ganze Zeit am meisten genervt hatte:

Wenn ein Popup / Dialogfenster auf dem Mac erscheint, dann muss man immer die Finger von der Tastatur nehmen und per Mouse oder Trackpad auf den Button (z.B. Abbrechen, Speichern, Ok etc.) klicken – unter Windows ist man gewohnt hier mittels der TAB-Taste navigieren zu können und abschliessend mit der Enter-Taste seine Auswahl zu bestätigen.

Und hier nun mein Killertip für diesen Monat auf den alle Windowsumsteiger sehnlichst gewartet haben:

Das geht auch auf dem Mac! Man muss es nurso  einstellen:

Unter SYSTEMEINSTELLNGEN >  TASTATUR & MAUS anklicken und dort die Registerkarte TASTATURKURZBEFEHLE anwählen. Abschliessend unten am Rand den Haken bei ALLE STEUERUNGEN (siehe Abbildung) setzen. Fertig!

Mit der TAB-Taste kann man von nun an wie von Windows gewohnt durch die zur Verfügung stehenden Buttons eines Dialogfensters hangeln (mit SHIFT+TAB in die andere Richtung).

Wichtig hierbei:

  1. Der blau (pulsierende) Button wird IMMER durch ENTER ausgelöst.
  2. Der blau umrahmte Button (das ist der, der gerade per TAB selektiert wurde) wird hingegen etwas ungewohnt mit der LEERTASTE ausgelöst.

Feine Sache!

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