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Keyword: ‘aidklinik’

Warnung vor zu hohen Dosen

November 18th, 2009 No comments
Heidelberger elektronischer Arzneimittelratgeber AiDKlinik® reduziert die Zahl der Überdosierungen von Arzneimitteln um 20 Prozent / Neues Warnmodul wird auf der MEDICA vorgestellt

Zu hohe Dosen eines Arzneimittels sind gefährlich und bedauerlicherweise nicht selten. Meist wird die Standarddosierung eines Arzneimittels nicht auf die Bedürfnisse des individuellen Patienten angepasst.

Eine neue Funktion des elektronischen Arzneimittel-Ratgebers AiDKlinik®, das Warnmodul MaxDose, entdeckt 38 Prozent mehr Überdosierungen und kann die Häufigkeit dieser Vorfälle erheblich reduzieren. Eine Studie mit mehr als 12.000 Verschreibungen im Krankenhaus hat gezeigt, dass Warnhinweise bei Verschreibung per PC die Zahl der Überdosierungen um 20 Prozent reduzieren kann. Das Warnmodul sowie andere Zusatzfunktionen werden auf der MEDICA vorgestellt, die vom 18. bis 21. November 2009 in Düsseldorf stattfindet.

AiDKlinik®: Arzneimittellotse auf Internetbasis

AiDKlinik® ist ein elektronischer Berater auf Internet-Basis. Er lotst den Arzt sicher durch den unübersichtlichen deutschen Arzneimittelmarkt und hilft falsche Dosierungen, Nebenwirkungen, gefährliche Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln sowie Doppelverschreibungen zu vermeiden. Die Verordnung kann aus AiDKlinik® direkt in ein Rezept und einen Arztbrief übertragen werden. AiDKlinik® wurde von der Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, gemeinsam mit der Klinikums-Apotheke sowie dem Herausgeber der Gelben Liste, der Medizinischen Medien Informations GmbH (MMI, Neu-Isenburg), entwickelt.

Der elektronische Arzneimittel-Berater auf Internet-Basis wurde 2004 erstmals auf der MEDICA vorgestellt. Mittlerweile ist das System flächendeckend am Universitätsklinikum Heidelberg sowie an weiteren Klinken, darunter drei Universitätsklinika (MHH Hannover, Köln und Frankfurt), eingeführt.

Lizenzen für Kliniken und niedergelassene Ärzte

Seit März 2008 können auch Einzelpersonen (z.B. niedergelassene Ärzte) eine Lizenz für AiDKlinik® über den Thieme-Verlag erwerben (Anmeldung unter www.doctors-aid.de).

Die Vermeidung von Überdosierungen ist das jüngste erprobte Zusatzinstrument. “Überdosierungen um mindestens 30 Prozent kommen etwa bei 4,8 Prozent der Verschreibungen im Krankenhaus vor”, erläutert Professor Walter E. Haefeli, Ärztlicher Direktor der Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg. Häufiger Grund für eine Überdosierung ist eine eingeschränkte Nierenfunktion. “Dadurch wird die Ausscheidung vieler Medikamente beeinträchtigt”, so Professor Haefeli. Wird die Einschränkung der Nierenfunktion bei der Verordnung nicht berücksichtigt, können lebensbedrohliche Überdosierungen auftreten.

Das Software-Warnmodul MaxDose liefert Informationen zu maximalen Dosierungen in Abhängigkeit von acht wichtigen Patientencharakteristika wie z.B. der aktuellen Nierenleistung oder dem Alter, die alle gleichzeitig berücksichtigt werden. Anders als in anderen Warnsystemen wird somit nicht einfach die maximal zugelassene Dosierung mit der Verordnung verglichen, sondern berechnet, welche Maximaldosis von dem Patienten noch vertragen und ausgeschieden werden kann. Dies führt dazu, dass 38 Prozent mehr Risikosituationen erkannt werden als von bisherigen Systemen. Ebenfalls anders als in anderen Systemen erhält der Arzt deshalb keine Vielzahl unspezifischer Hinweise, sondern nur eine einzige gebündelte Warnung, falls die verordnete Dosis für einen speziellen Patienten zu hoch ist.

Die Heidelberger Wissenschaftler haben das neue Modul in einer prospektiven kontrollierten Studie getestet. Im Gegensatz zu vergleichbaren früheren Studien reagierten die Ärzte überdurchschnittlich häufig auf die angezeigten Informationen und passten die Dosierungen entsprechend an. Entscheidend für die Effektivität eines solchen Systems ist aber auch die kritische Evaluierung potentieller neuer Risiken. “Über die gesamte Studiendauer manifestierten sich durch die Einführung des elektronisches Hilfsmittels keine neuen Verordnungsfehler, z.B. durch die Verordnung zu niedriger Dosen”, berichtet Professor Haefeli.

Weiteres Warnmodul zeigt Allergien an

Ein weiteres Warnmodul wir derzeit für die Testung im klinischen Alltag vorbereitet: Neben MaxDose verfügt AiDKlinik® neu über ein ausgefeiltes Allergie-Warnsystem, das sich von vergleichbaren anderen Systemen wiederum durch Fokussierung und Präzisierung der Warnungen abhebt. So werden Allergien nicht nur zu Wirkstoffgruppen oder einzelnen Wirkstoffen sondern auch speziell für Hilfsstoffe angezeigt. Darüber hinaus erkennt das Modul Kreuzallergien und zeigt dem Anwender nach Risikokategorien eingestufte Warnhinweise an.

Der Stand der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg und der Dosing GmbH befindet sich auf der MEDICA 2009 in Halle 16 C41.

Weitere Informationen im Internet unter www.aidklinik.de und in nachfolgender Publikation:

Seidling HM, Schmitt SPW, Bruckner T, Kaltschmidt J, Pruszydlo M, Senger C, Bertsche T, Walter-Sack I, Haefeli WE. Patient-specific electronic decision support reduces prescription of excessive doses. Qual Health Care Med 2009

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit 1.600 Betten werden jährlich rund 500.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.100 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. (Stand 12/2008)

Quelle:  www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

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MemCached mit PHP5, Windows und Zend Framework

January 4th, 2009 No comments

Hier mein Erfahrungsbericht zu MemCached unter Windows XP mit PHP 5 und Zend Framework

Was ist MemCached ?

Mit Memcache lassen sich Teile eines Programmes in den Hauptspeicher verlagern, für die z.B. Datenbankzugriffe oder Dateizugriffe notwendig wären. Grenzen hierfür sind nur der physikalische Speicher im Rechner. Da aber beliebig viele Nodes angebunden werden können, ist dadurch die Größe des Caches beliebig skalierbar machen. Die Größe des Hauptspeichers ist bei den Nodes entscheidend, wobei eine schwache CPU Leistung kein Problem darstellt, da diese nur geringfügig beansprucht wird.
Am einfachsten kann man sich memcached als eine rießige Hash Tabelle vorstellen, die über mehrere Nodes verteilt werden kann.

Wann sollte man memcached einsetzen?

  • große Datenbank mit Millionen von Einträgen
  • hoher Traffic mit mehreren Millionen PageImpressions

memcached bringt wirklich nur bei grossen Projekten etwas, bei kleinen oder mittleren Projekten lohnt sich der Einsatz nicht.
Wer jetzt überlegt, ob sein Projekt “groß” ist, kann es hier mit einigen Webseiten vergleichen, die memcached einsetzen: Livejournal, YouTube, Digg, Facebook, Wikipedia, Gamespot, Slashdot, SourceForge, Bloglines, Kayak.
Um auf das Beispiel Facebook näher einzugehen: Facebook setzt 200 dezidierte memcached Server mit jeweils 16 GB Hauptspeicher ein, was eine ungefähre Größe von 3TB memcache ergibt!

Die gute Verbreitung von memcached liegt wohl auch daran, dass sehr viele Clients unterstützt werden. Hierzu gehören PHP, Perl, Python, Ruby, Java, C, C# und wahrscheinlich noch viele mehr.

memcached is a high-performance, distributed memory object caching system, generic in nature, but intended for use in speeding up dynamic web applications by alleviating database load.

Download und Installation unter Windows XP

Ein guter Einstiegspunkt ist [5]. MemCached kommt eigentlich aus der Linux Ecke ist aber mittlerweile auch für Mac und Win portiert verfügbar.

Getestet habe ich mal Version 1.2.6 unter Windows XP von der Website [6].

Nach dem Download extrahiert man die Datei memcached.exe in das Verzeichnis c:\memcached. memcached.exe startet man nun auf der Commandline / Shell oder richtet es sich als Dienst ein (siehe [7] und [8]):

Dienst einrichten

C:>c:\memcached\memcached.exe -d install

Dienst starten / stoppen

C:>net start “memcached Server”

C:>net stop “memcached Server”

Einsatz mit PHP 5 und Zend Framework

Eine kleine Einführung mit Beispielcode findet sich unter [4]. Das Einrichten von MemCached in der php.ini ist sehr einfach insofern man PECL benutzt oder aber die php_memcache.dll herunterlädt (siehe z.B. [9]) genügt die folgende Zeile in der php.ini gefolgt von einem Server Neustart:

extension=php_memcache.dll

Ein kleiner Beispiel-Code der PHP5 und Zend Framework verwendet:

echo ‘Initialisiere Zend_Cache_Backend…<br>’;
$oBackend = new Zend_Cache_Backend_Memcached(
array(
‘servers’ => array( array(
‘host’ => ’127.0.0.1′,
‘port’ => ’11211′
) ),
‘compression’ => true
) );

echo ‘Initialisiere Zend_Logging (Optional aber interessant)…<br>’;
$oCacheLog =  new Zend_Log();
$oCacheLog->addWriter( new Zend_Log_Writer_Stream( ‘e:\aidklinik\logfiles\memcached.log’ ) );

echo ‘Initialisiere Zend_Cache_Frontend…<br>’;
$oFrontend = new Zend_Cache_Core(
array(
‘caching’ => true,
‘cache_id_prefix’ => ‘myApp’,
‘logging’ => true,
‘logger’  => $oCacheLog,
‘write_control’ => true,
‘automatic_serialization’ => true,
‘ignore_user_abort’ => true
) );

echo ‘Initialisiere MemCached-Objekt…<br>’;
$oCache = Zend_Cache::factory( $oFrontend, $oBackend );

echo ‘Stelle Anfrage an Cache…<br>’;
$sCacheId = ‘LargeDataSet’;
$aDataSet=’Fehler’;
if ( ! $oCache->test( $sCacheId ) ) {
echo ‘Nicht im Cache gefunden. Große umständliche Datenbankabfrage nötig!<br>’;
$aDataSet = 42;
$oCache->save( $aDataSet, $sCacheId );
} else {
echo ‘Im Cache gefunden! Performance gesteigert!<br>’;
$aDataSet = $oCache->load( $sCacheId );
}
echo $aDataSet;

Hinweise:

1. Performance-Problem

Bei meinen Testläufen und Zeitmessungen mit XDebug wurde schnell klar: Die systemnahe Verwendung von MemCached ist deutlich(!) performanter als die Verwendung des Zend Frameworks! Zum Einsatz von MemCached ohne Zend Framework siehe [10]. Ich empfehle allen unter PHP5 den direkten Zugriff auf MemCached zu realisieren und nicht das Zend Framework zu verwenden!

2. Stampede-Problem

Terry Chay beschreibt in seinem Blog sehr anschaulich wie er den Stampede-Effekt abfängt sobald ein MemCached-Key abläuft und mehrere User gleichzeitig den Key z.B. über eine Datenbankabfrage neu erstellen wollen:

Stampeding is basically what occurs when you start up the server and have 100,000 concurrent users. If a memcache key is expired (because of a version increment or an expiration), and it is fairly popular a piece of data (say the block list for your web application, or the ad unit for the banner ads), then tons of concurrent processes will see the expired data and will stampede the database with the same request. Databases are slow – which is why we have memcache in the first place – and your site experiences a very nasty hiccup every time this happens.

Absolut lesenswert

Quellen:

  1. http://blog.rakeshxp.com/2007/09/running-memcached-on-windows.html
  2. http://www.splinedancer.com/memcached-win32/
  3. http://jehiah.cz/projects/memcached-win32/
  4. http://ajbrown.org/blog/2008/12/24/memcached-in-php-made-easy-with-zend-framework.html
  5. http://code.google.com/p/memcached/wiki/Start (Version 1.2.6)
  6. http://code.jellycan.com/memcached/ (Version 1.2.6)
  7. http://www.ajohnstone.com/archives/installing-memcached/
  8. http://www.squatlabs.de/webprojekte/performance-optimierung/serverseitige-perfomance-optimierung/memcached-mit-php
  9. http://pureform.wordpress.com/2008/01/10/installing-memcache-on-windows-for-php/
  10. http://de.php.net/memcache
  11. http://terrychay.com/blog/article/keeping-memcache-consistent.shtml
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Überdosierungen müssen nicht sein – Elektronischer Medikamenten-Ratgeber des Universitätsklinikums Heidelberg auf der MEDICA 2008 erstmals mit einem neuen Warnmodul

November 14th, 2008 No comments

Pressemitteilung Universitätsklinikum Heidelberg Nr. 198 / 2008 14. November 2008

Überdosierungen in der Klinik können vermieden werden.

Die Medizinische Universitätsklinik Heidelberg und die Dosing GmbH stellen auf der MEDICA 2008 in Düsseldorf vom 19. bis 22. November 2008 erstmals ein neues elektronisches Modul vor, das den Arzt automatisch warnt, wenn die verschriebene  Dosis für den individuellen Patienten zu hoch ist. Es ist Bestandteil des hocheffizienten elektronischen Arzneimittelinformationssystems AiDKlinik®, das Information zu über 64.000 Arzneimitteln liefert.  Ist die eingetragene Dosis zu hoch, macht ein Warnhinweis den Arzt darauf aufmerksam, dass er die Dosis anpassen muss.

Überdosierungen gehören zu den häufigsten Medikationsfehlern im Klinikalltag und kommen  bei über 4 Prozent der Verordnungen vor. Sie sind besonders bedrohlich bei der Verordnung von Medikamenten mit vielen Nebenwirkungen sowie einer engen therapeutischen Breite, d.h. einem schmalen Dosierungsbereich, der ungefährlich ist.

Zu hohe Dosierung durch fehlende Information und Wechselwirkungen

„Zu hohe Dosen werden verschrieben, wenn Informationen zum Arzneimittel fehlen oder bestimmte Charakteristika des Patienten, z. B. Nierenfunktionsstörungen, nicht ausreichend berücksichtigt werden“, erklärt Professor Dr. Walter Haefeli, Ärztlicher Direktor der Abteilung Innere Medizin VI, Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg. Auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, wenn etwa der Abbau eines Arzneistoffes gehemmt wird, spielen eine wichtige Rolle.

Mit dem neuen MaxDose-Modul von AiDKlinik® steht nun erstmalig ein elektronisches Hilfsmittel zur Verfügung, das dynamisch Patientendaten und Arzneimittelwissen verknüpft und vor einer Überdosis warnt. „Bereits im ersten flächendeckenden Einsatz im Klinikum Heidelberg hat MaxDose Überdosierungen erheblich verringert. Fehlwarnungen kamen nicht vor, da die maximal zulässigen Dosen in jedem Einzelfall genau berechnet werden“, berichtet Professor Haefeli. Das System konnte ohne zusätzliche Schulungen eingeführt werden; die Ärzte nutzten es überdurchschnittlich häufig.

Einzellizenz für AiDKlinik® über den Thieme-Verlag erhältlich

AiDKlinik®, der elektronische Arzneimittel-Berater auf Internet-Basis, wurde 2004 erstmals auf der MEDICA vorgestellt und ist mittlerweile in vielen Kliniken in Deutschland im Einsatz. Als Datengrundlage für AiDKlinik® dient die Datenbank Pharmindex, die vom Medizinverlag Medizinische Medien Informations GmbH (MMI, Neu-Isenburg) herausgegeben und 14-tägig aktualisiert wird. Im Gegensatz zu anderen elektronischen Systemen erlaubt AiDKlinik® die direkte Kopplung an Wissensdatenbanken und ermöglicht so auch die flexible Anbindung hauseigener Informationen.

Seit März 2008 können auch Einzelpersonen, Apotheker und niedergelassene Ärzte eine Lizenz für AiDKlinik® über den Thieme-Verlag erwerben unter www.doctors-aid.de/.

Den Stand der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg und der Dosing GmbH finden Sie auf der MEDICA 2008 in Halle 16 C41.

Weitere Information im Internet unter:
www.AiDKlinik.de
www.doctors-aid.de

Ansprechpartner:
Prof. Dr. med. Walter E. Haefeli
Medizinische Universitätsklinik und Poliklinik
Abteilung Innere Medizin VI
linische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie #
Im Neuenheimer Feld 410, 69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 8740
E-Mail: walter.emil.haefeli@med.uni-heidelberg.de

Dipl.-Ing. Jens Kaltschmidt
Geschäftsführer Dosing GmbH
Hans-Bunte-Str. 8-10
69123 Heidelberg
Tel.: 06221 / 73 66 936
E-Mail: jens.kaltschmidt@dosing-gmbh.de
Quelle: Pressestelle des Universitätsklinikums Heidelberg; http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

Getestet: Arzneimittelsicherheit auf Apples iPhone (Arzneimitteldatenbank)

July 27th, 2007 1 comment

AiDKlinik auf Apples iPhone - Arzneimitteldatenbank in der Westentasche

AiDKlinik und Apples iPhone
“Arzneimittel-Information
per Fingertipp”

Das mit dem Qualitätsförderpreis Gesundheit des Landes Baden-Württemberg prämierte webbasierte Arzneimittel-Informations-System AiDKlinik des Universitätsklinikums Heidelberg läuft auch auf einem iPhone bereits sehr flott. Dank des im iPhone integrierten “echten” Webbrowsers Safari können Arzneimittelinformationen ab sofort auch mobil direkt aus der Arztkitteltasche heraus abgerufen werden: Entweder über das Internet mittels EDGE- oder WLAN-Verbindung oder über das Intranet des jeweiligen Klinikums.

Die von AiDKlinik bereits bekannten Funktionalitäten lassen sich hierbei in vollem Umfang nutzen: Arzneimittelinformationen können gesucht werden, Tippfehler werden dank der fehlertoleranten Suche (z.B. “Aspührin”) sehr intelligent verarbeitet. Über den Zugriff auf Informationen des deutschen Arzneimittelmarktes hinaus (basierend auf den 14-täglich aktualisierten Daten der Gelbe Liste, MMI GmbH Neu Isenburg) können auch Eigenherstellungen und die Präparate der Hausliste des jeweiligen Klinikums rasch durchsucht werden.

Read more…

Software

June 15th, 2007 No comments

Hier eine Liste von mir programmierter oder konzeptionierter Software. Einige Programme können Sie kostenlos verwenden und hier direkt herunterladen oder in meinem Onlineshop kaufen. Quelltexte gibt es auf Anfrage per Email (Freeware only!).

  • TIPI – Telefon-Inversion-Per-Internet
    Diese Software sucht im Internet nach Eingabe einer Telefonnummer die Daten des Anrufers heraus (Name, Adresse, Plz, Ort). TIPI läßt sich ohne Probleme z.B. an den PowerISDNMonitor koppeln oder aber man verwendet den in TIPI integrierten ISDN-Monitor: Hierdurch bekommt man schon während das Telefon klingelt den Namen des Anrufers angezeigt. Außerdem kann man sämtliche Outlook-Kontaktdaten aktualisieren lassen – so hat man von seinen Freunden und Kontakten immer die aktuellste Postanschrift.
    Downloaden und Testen >>
  • Terminus Notfall CD-ROM
    Diese Software ist für (angehende) Rettungsdienstler als elektronisches Nachschlagewerk gedacht: Viele tausend medizinische Fremdwörter, Krankheiten, Therapien, Diagnosen, EKG-Bilder, auskultatorische Geräusche, Notfallmedikamente und vieles mehr bietet diese Software. Inkl. kostenlosem Internetupdate wie man es von Antivirensoftware kennt.
    Zielgruppe: Rettungshelfer, Rettungssanitäter, Rettungsassistenten, Notfallmediziner, Medizinstudenten, Pflegepersonal
    Downloaden und Testen >>
  • RelaiSer
    Bei Conrad-Elektronik bekommt man sehr günstig eine Relaiskarte. Diese schliesst man per seriellem Kabel an seinem PC an und kann nun über eine (fehlende) Software vom PC aus beliebige Steckdosen an / aus schalten. RelaiSer kann genau das und noch vieles mehr und ist netzwerktauglich.
    Downloaden und Testen >>
  • AiDKlinik
    Dieses preisgekrönte Arzneimittel-Informations-System wurde am Universitätsklinikum Heidelberg entwickelt. Es verhindert während der Verschreibung von Medikamenten Medikationsfehler (CPOE = computerized physician order entry) und unterstützt den Arzt durch unzählige Wissensbasen (CDS = clinical decision support). Außerdem sind umfangreiche Informationen zu allen deutschen Medikamenten in diesem webbasierten System abrufbar.
    Mehr Informationen >>
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Projekte

June 14th, 2007 Comments off

Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Liste meiner Projekte. Diese können aus unterschiedlichen Bereichen stammen:

  • WebDesign
    Das entwerfen, programmieren und betreuen von Webseiten betreibe ich nun seit 1995. Damals hatte ich bei der Fa. Dongleware Computer GmbH angefangen mich mit WebDesign zu beschäftigen und mittlerweile betreue ich unter dem Label “DataProcessWare” zahlreiche Kunden.
    Eine Historie und Übersicht über diese Projekte (Referenzen) findet sich hier >>
  • Software-Entwicklung
    Mit der Programmierung von Software habe ich im Alter von 12 Jahren begonnen. Ich entwickle Auftragsarbeiten aber auch Free- und Shareware bevorzugt in den Programmiersprachen Delphi, PHP5, Java oder C++ (zur Not auch Visual Basic, ADA und sonstige).
    Zu den Software downloads geht es hier >>
  • IT-Consulting
    Neben der Entwicklung von Software und Webseiten stehe ich auch als Berater bei unterschiedlichsten Fragestellungen aus der IT-Welt zur Verfügung.
  • Forschung und Entwicklung
    Thema meiner Promotionstätigkeit ist das weite Feld der computergestützten Arzneimitteltherapie und Arzneimittelsicherheit im Krankenhaus. Hierzu laufen diverse Studien am Universitätsklinikum Heidelberg. Das dort verwendete Softwaresystem AiDKlinik basiert auf PHP5 und wurde 2006 mit dem “1. Qualitätsförderpreis Gesundheit” des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. 2007 folgte die Ausgründung der Dosing GmbH, die wiederum mit dem 1. Platz beim StartUp-Wettbewerb der Sparkassen des Landes ausgezeichnet wurde. AiDKlinik befindet sich derzeit flächendeckend am Universitätsklinikum Heidelberg zur Unterstützung der ärtzlichen Arzneimittelverordnung im Einsatz. Zahlreiche weitere deutschen Klinika haben AiDKlinik ebenfalls bereits im Einsatz oder testen unser System.
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Publikationen

June 14th, 2007 1 comment

Zeitschriftenbeiträge (peer reviewed):

Quinzler R, Schmitt SPW, Pritsch M, Kaltschmidt J und Haefeli WE (2009). Substantial reduction of inappropriate tablet splitting with computerised decision support: a prospective intervention study assessing potential benefit and harm. BMC Med Inform Decis Making. 2009;9;30.

Seidling HM, Schmitt SPW, Bruckner T, Kaltschmidt J, Pruszydlo MG, Senger C, Bertsche T, Walter-Sack I und Haefeli WE (2010). Patient-specific electronic decision support reduces prescription of excessive doses. Qual Saf Health Care 2010 Oct;19(5):e15.

Quinzler R, Schmitt SPW, Szecsenyi J. und Haefeli WE (2007). Optimizing information on drug exposure by collection of package code information in questionnaire surveys. Pharmacoepidemiol Drug Saf 2007 Sep;16(9):1024-30.

Kaltschmidt J, Schmitt SP, Pruszydlo MG und Haefeli WE (2008). Characteristics of successful distribution of electronic information in a hospital environment. J Am Med Inform Assoc 2008 Mar-Apr;15(2):235-9.

Bertsche T, Askoxylakis V, Habl G, Laidig F, Kaltschmidt J, Schmitt SPW, Ghaderi H, Zabel- du Bois A, Milker-Zabel S, Debus J, Bardenheuer HJ und Haefeli WE (2009). Multidisciplinary pain management based on computerized clinical decision support system in cancer pain patients. Pain 2009;147:20-28.

Senger C, Kaltschmidt J, Schmitt SPW, Pruszydlo MG und Haefeli WE (2010). Misspellings in drug information system queries: characteristics of drug name spelling errors and strategies for their prevention. Int J Med Inform 2010 Dec;79(12):832-9.

Bertsche T, Nachbar M, Fiederling J, Schmitt SPW, Kaltschmidt J, Seidling HM, Haefeli WE. Assessment of a computerised decision support system for allergic rhino-conjunctivitis counselling in German pharmacy. Int J Clin Pharm 2011 (in press)

Publizierte Abstracts:

Schmitt S, Kaltschmidt J und Haefeli WE (2004). Successful software development for mobile devices (PDA) for fast drug information retrieval at the bedside. Int J Clin Pharmacol Ther 42:625.

Schmitt SPW, Kaltschmidt J, Bertsche T, Wetter T und Haefeli WE (2006). Development of a clinical decision support system for renal dose adjustment and integration into a drug information system with computerized decision support. In: Löffler M und Winter A (Hrsg): Klinische Forschung Vernetzen – Programm- und Abstractband der 51. GMDS-Jahrestagung, 10.-14. September 2006, Leipzig. [Online im Internet:] URL: http://www.egms.de/en/meetings/gmds2006/ 06gmds313.shtml [Stand: 20.02.2010, 23:44]. Ausgezeichnet mit dem Posterpreis für den Fachbereich Medizinische Informatik.

Pruszydlo MG, Kaltschmidt J, Schmitt SPW, Markmann A, Bertsche T und Haefeli WE (2006). Successful implementation of computer-aided prescribing in a hospital providing tertiary care. Int J Clin Pharmacol Ther 44:529.

Quinzler R, Schmitt SPW, Kaltschmidt J und Haefeli WE (2007). Substantial reduction of inappropiate tablet splitting with computerized decision support. Basic Clin Pharmacol Toxicol 101:387.

Senger C, Pruszydlo MG, Schmitt SPW, Seidling HM, Kaltschmidt J und Haefeli WE (2007). Successful implementation of a comprehensive database model integrating data of clinical research and the current drug market for computerized decision support. Basic Clin Pharmacol Toxicol 101:387.

Link D, Schmitt SPW, Kaltschmidt J, Pruszydlo MG, Bertsche T und Haefeli WE (2006). Qualitätssicherung der medikamentösen Therapie durch ein elektronisches Arzneimittelinformationssystem. 3. Deutsches Unit-Dose-Symposium, SecuMed. 05.05 – 06.05.2006, Düsseldorf- Neuss.

Kaltschmidt J, Schmitt SPW, Pruszydlo MG und Haefeli WE (2006). Substantial enhancement of data retrieval in a drug information system using error- tolerant search algorithms. Int J Clin Pharmacol Ther 44:517.

Quinzler R, Schmitt SPW, Szecsenyi J und Haefeli WE (2006). Optimizing information on drug exposure by collection of package code information in questionnaire surveys. Int J Clin Pharmacol Ther 44:527.

Kaltschmidt J, Bertsche T, Schmitt, SPW, Pruszydlo MG und Haefeli WE (2006). Successful switch to an electronic drug information system at a university hospital. In: Löffler M und Winter A (Hrsg): Klinische Forschung Vernetzen – Programm- und Abstractband der 51. GMDS-Jahrestagung, 10.-14. September 2006, Leipzig. [Online im Internet:] URL: http://www.egms.de/en/meetings/gmds2006/ 06gmds230.shtml [Stand 20.02.2010, 23:46].

Pruszydlo MG, Kaltschmidt J, Bertsche T, Schmitt SPW, Szecsenyi J und Haefeli WE (2006). Sektorübergreifende Harmonisierung der Arzneimitteltherapie. In: Löffler M. und Winter A. (Hrsg): Klinische Forschung Vernetzen – Programm- und Abstractband der 51. GMDS-Jahrestagung, 10.-14. September 2006, Leipzig. [Online im Internet:] URL: http://www.egms.de/en/meetings/gmds2006/ 06gmds268.shtml [Stand: 20.02.2010, 23:47].

Kaltschmidt J, Bertsche T, Waterkamp D, Pruszydlo MG, Senger C, Schmitt SPW, Walter- Sack I und Haefeli WE (2007). An algorithm-based drug information tool for drug prescription during pregnancy. Basic Clin Pharmacol Toxicol 101:386.

Kaltschmidt J, Pruszydlo MG, Schmitt SPW, Kohl C, Pilz J, Haefeli WE und Knaup P (2008). Benefits of Electronic Prescription Support in Discharge Letters. In: Zöllner I und Klar R (Hrsg): Brückenschlag von medizinischer Informatik, Biometrie und Epidemiologie zur Medizintechnik – Tagungsband der 53. GMDS-Jahrestagung, 15.-19. September 2008, Stuttgart. [Online im Internet:] URL: http://www.egms.de/en/ meetings/gmds2008/ 08gmds163.shtml [Stand: 20.02.2010, 23:49].

Seidling HM, Schmitt SPW, Bruckner T, Bertsche T, Kaltschmidt J, Walter-Sack I und Haefeli WE (2009). Prädiktoren für die Akzeptanz von computergestützer Entscheidungsunterstützung. 1. Deutscher Kongress für patientenorientierte Arzneimittelinformation. 16.01 – 17.01.2009, Köln.

Hund HJF, Thönes J, Schmitt SPW, Loßnitzer D, Haefeli WE und Giannitsis E (2009). Prototypische Entwicklung eines webbasierten Arzneimitteldokumentationssystems. In: Jöckel, K.-H. (Hrsg): Spitzenmedizin und Menschlichkeit – Krankheit behandeln und Gesundheit fördern. Abstractband der 54. GMDS-Jahrestagung, 07.-10. September 2009, Essen. [Online im Internet:] URL: http://www.egms.de/en/meetings/gmds2009/ 09gmds339.shtml [Stand: 20.02.2010, 00:03].

Bertsche T, Askoxylakis V, Habl G, Laidig F, Kaltschmidt J, Schmitt SPW, Ghaderi H, Zabel- du Bois A, Milker-Zabel S, Debus J, Bardenheuer HJ und Haefeli WE (2009). The newly developed computerized decision support system AiDPainCare® improves guideline adherence in tumour pain therapy. Br J Clin Pharmacol 68:42.

Senger C, Seidling HM, Schmitt SPW, Bertsche T, Szymanski J, Schmiedl S, Rottenkolber M, Kaltschmidt J, Drewelow B, Siegmund W, Hippius M, Farker K, Hasford J, Thürmann PA und Haefeli WE (2009). Modulators for electronic risk prediction of adverse drug events – patient characteristics in drug-drug-interactions and dose adjustments. Br J Clin Pharmacol 68:43.

Seidling HM, Eder N, Czock D, Schmitt SPW, Kaltschmidt J, Bertsche T und Haefeli WE (2010). Detection of underdosage in electronic prescriptions. Br J Clin Pharmacol (Zur Publikation angenommen)

Kaltschmidt J, Konias M, Schmitt SPW, Bertsche T, Czock D, Haefeli WE (2010). Arzneimittelverordnung bei Niereninsuffizienz trotz formaler Kontraindikation – ist der Einsatz von elektronischen Warnsystemen nötig? Abstractband der 55. GMDS- Jahrestagung, 5.-9. September 2010, Mannheim. [Online im Internet:] URL: http://www.gmds2010.de/?page_id=762#mi_p [Stand: 12.09.2010, 12:45].

Sonstige Veröffentlichungen (nicht peer reviewed):

Schmitt SPW, Kaltschmidt J, Leven JF und Haefeli WE (2004). Portierung des Arzneimittel-Informations-Systems des Universitätsklinikums Heidelberg (Heidelberger Arzneimittel-Informationsdienste – AiD) auf Handheld PC. Entwurf, Implementierung und Evaluation eines Pilotsystems. Studienarbeit an der Hochschule Heilbronn.

Schmitt SPW, Wetter T und Haefeli WE (2006). Entwicklung und Integration eines wissensbasierten Systems zur Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz in ein elektronisches Arzneimittelinformationssystem. Diplomarbeit an der Universität Heidelberg.

Schmitt SPW, Kaltschmidt J und Haefeli WE (2007). Case-Study: Arzneimittelsicherheit Dank PHP5. PHPMagazin 03:86-94. Software und Support Verlag GmbH, Frankfurt am Main.

Schmitt SPW, Kaltschmidt J und Haefeli WE (2007). Software sichert wichtiges Arzneimittel-Wissen. Wirtschaftsmagazin Rhein-Neckar, 07:69-70. Industrie- und Handelskammer Rhein- Neckar, Mannheim.

Schmitt SPW, Kaltschmidt J und Haefeli WE (2007). Case-Study: Wirksame Software ohne Risiken und Nebenwirkungen. [Online im Internet:] URL: http://www.zend.com/de/resources/case-studies/aidklinik/ [Stand: 20.02.2010, 11:01].

Vorträge:

Schmitt SPW (2006): AiDKlinik® – Ein elektronischer Arzneimittel-Informations-Dienst aus dem Universitätsklinikum Heidelberg. Bio-Pro Summerschool, Stuttgart

Schmitt SPW (2006): Computergestützte Arzneimitteltherapie. Absolvententagung des Studienganges Medizinische Informatik, Speyer.

Schmitt SPW (2006): Postmarketing Beobachtungen und Pharmakoökonomie. Oberseminar Medizinische Informatik, Hochschule Heilbronn.

Schmitt SPW (2008): Erfolgreicher Einsatz von LOINC zur Steigerung der Arzneimitteltherapiesicherheit in einem Verordnungsmodul am Universitätsklinikum Heidelberg. LOINC-Tutorial der 53. GMDS Jahrestagung, Stuttgart.

Schmitt SPW (2008, 2009, 2010): Arzneimitteltherapiesicherheit – Einblicke in aktuelle Herausforderungen der Medizinischen Informatik. Ringvorlesung „Einführung in die Bioinformatik“ im Studiengang Medizinische Informatik, Hochschule Heilbronn.

Schmitt SPW (2010): Elektronische Arzneimitteltherapiesicherheit am Universitätsklinikum Heidelberg – Erkenntnisse und Effekte. Absolvententagung des Studienganges Medizinische Informatik, Basel.

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Mendeley, ResearchGate und Biomed Experts

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June 14th, 2007 Comments off

Herzlich Willkommen, lieber Internet-Reisender,

auf den folgenden Seiten informiere ich über Projekte und News Rund um meine wissenschaftliche Tätigkeit im Fachgebiet der elektronischen Arzneimitteltherapiesicherheit / Patientensicherheit (CPOE = computerized physician order entry; CDS = clinical decision support; AiDKlinik = Arzneimittel-Informations-Dienste der Universitätsklinik Heidelberg / Dosing GmbH), meine Softwareentwicklungen / kundenbezogenen Projekte, möchte Tipps und Tricks aus der Informations-Technologie geben und über sonstige Dinge, die mich bewegen oder in Ihren Bann gezogen haben, berichten.

Die wichtigsten Dinge hier direkt:
Mein erfolgreiches Softwareprodukt, die “Terminus Notfall CD-ROM” (notfallmedizinisches Nachschlagewerk für den Rettungsdienst), das kleine Tool “Telefon-Inversion-per-Internet” (kurz: TIPI, ein ISDN-Anrufmonitor mit Outlookanbindung und Rufnummer-Namens-Umwandlung) sind in meinem Onlineshop verfügbar. Das nicht-tot-zu-kriegende, von mir bereits 2001 programmierte Online Schachduell ist ebenfalls hier erreichbar und ich möchte meine Firma DataProcessWare (Consulting, Softwareentwicklung, Vetrieb von Hard- und Software, WebDesign) von nun an hier vorstellen.

Das von mir betreute Portal der Absolventinnen und Absolventen des Studienganges Medizinische Informatik (kurz: Absolventenliste) findet sich übrigens hier.

Die restlichen Dinge sollten sich dem geneigten Leser über die Suchfunktionen erschließen.

WICHTIGER HINWEIS: Der Gewerbebetrieb wurde zum 31.12.2010 eingestellt. Näheres hierzu lesen Sie bitte hier >>

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Dosing GmbH erfolgreich gegründet

December 5th, 2006 No comments

AiDKlinik heißt die web-basierte Datenbank, mit der Mediziner, Pharmazeuten und Pflegepersonal Risken von Medikamenten sekundenschnell abfragen und die Therapien auf die individuellen Bedürfnisse der Einzelpatienten anpassen können. Vertrieben wird dieses System von der neu gegründeten Dosing GmbH, Heidelberg. Das SYNPRO-Team der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH begleitete die Ausgründung des Unternehmens aus dem Uniklinikum Heidelberg.

Ab sofort können Ärzte in Sekunden Klarheit darüber gewinnen, welche Medikamente wie kombiniert werden dürfen und wie Dosierungen optimiert werden können. Die web-basierte Datenbank AiDKlinik spürt aus den etwa 80 000 in Deutschland zugelassenen Arzneimitteln riskante Kombinationen auf. Bisher mussten Mediziner hierzu umständlich in Beipackzetteln und Fachinformationen nachlesen.

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Dosing GmbH

November 12th, 2005 No comments

Endlich ist es so weit – die Dosing GmbH ist in der Gründungsphase. Unter www.Dosing-GmbH.de gibt es schon erste Infos. Parallel ist meine Diplomarbeit offiziell angelaufen. Das Expertensystem zur Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz läuft bereits als Web-Service im Klinikum Heidelberg und bezieht Labor- und Patienten-Werte aus dem Krankenhausinformationssystem – die Arzneimitteldaten kommen von AiDKlinik und das Regelwerk entstammt Projekt_2003. Es geht also mal wieder mit großen Schritten voran.

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Mehr Harmonie in der Arzneimitteltherapie

June 23rd, 2005 No comments


Pilotprojekt HeiCare stimmt bundesweit erstmals Verschreibungen zwischen Klinik und Hausärzten ab / Erprobungsphase mit 40 Praxen und AOK-Patienten


“Herr Doktor, in der Klinik gab es immer die kleinen blauen Pillen. Warum soll ich jetzt wieder die dicken roten einnehmen?” Mit diesen Beschwerden von Patienten müssen sich Hausärzte in Deutschland täglich auseinandersetzen.

Ein bundesweit einmaliges Projekt des Universitätsklinikums Heidelberg, das von der AOK Baden-Württemberg finanziell unterstützt wird, soll erstmals für mehr Harmonie bei der Arzneimittelverschreibung zwischen Klinik und niedergelassenem Bereich und damit eine bessere Behandlungsqualität sorgen. Im Projekt HeiCare bietet das Klinikum niedergelassenen Ärzten der Rhein-Neckar-Region eine gemeinsame elektronische Versorgungsplattform mit umfassender Expertise zur Arzneimitteltherapie an, sowie Schulungen zur Nutzung des Systems und für Beratungsgespräche der Patienten. Read more…

AiDKlinik.de

June 17th, 2005 No comments

Das seit Januar 2002 am Universitätsklinikum Heidelberg auf 5.500 Arbeitsplatzrechnern verfügbare Intranet-System AID (Arzneimittel-Informations-Dienste) ist nun 2004 auf der MEDICA in Düsseldorf der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Es erlaubt die Suche nach Wirkstoffen und Präparaten aus den über 63.000 aktuell auf dem deutschen Markt befindlichen Medikamenten. Dank Phonetischer Suche erfolgt die Recherche Rechtschreibetoleranz. Präparate können zur Rezeptierung in einer Art Warenkorb gesammelt werden. Dabei wird automatisch auf Interaktionen und unerwünschte Wechselwirkungen geprüft. Read more…

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EDV-Software hilft Ärzten, unerwünschte Arznei-Wirkungen zu erkennen und zu vermeiden

May 10th, 2005 No comments

Fehler bei der Behandlung mit Medikamenten – das ist ein heikles Thema. Doch seit kurzem wirbt die Ärzteschaft intensiv für einen offenen Umgang mit dem Thema Behandlungsfehler. Denn das ist eine Voraussetzung, um gemeinsam mit Krankenkassen und Politikern Strategien zum Erkennen und Vermeiden solcher Fehler umzusetzen. Read more…

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Tod aus der Pillendose (AiDKlinik hilft)

April 20th, 2005 No comments

Passend zu meiner Diplomarbeit (Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz unter Berücksichtigung der Teilbarkeit mittels AiDKlinik am Universitätsklinikum Heidelberg) habe ich soeben das hier gefunden:

Sind es 16.000 Tote jedes Jahr oder doch eher 58.000? Wie viele Menschen in Deutschland durch falsch dosierte Arzneimittel oder unerkannte Wechselwirkungen der Medikamente Schaden erleiden, kann niemand sagen. Offensichtlich aber wird das Thema unterschätzt. Schwer, den Überblick zu behalten: Es gibt 19491 verschreibungspflichtige Arzneimittel mit 1819 Wirkstoffen in Deutschland, durchschnittlich 45 kommen jedes Jahr hinzu. Noch schwerer, den Überblick über das zu behalten, was sie anrichten können: Sind es 16.000 Tote jedes Jahr hier zu Lande oder doch eher 58.000? Geht die Zahl der Geschädigten in die Hunderttausende oder gar in die Millionen? Niemand kann sagen, wie viele Menschen in Deutschland durch falsch dosierte Arzneimittel oder unerkannte Wechselwirkungen der Medikamente ums Leben kommen und wie viele schwere Gesundheitsschäden erleiden. Read more…

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Genanalyse vor jedem Rezept ist kein Zukunftstraum

February 20th, 2005 No comments

“(…) Bevor ein Medikament verschrieben wird, wird eine genetische Analyse gemacht, die Auskunft darüber gibt, welche Arznei beim Einzelnen am besten wirkt und die wenigsten Nebenwirkungen verursacht.” Das “maßgeschneiderte Medikament” sei die Zukunft, in zehn Jahren werde kein Arzneimittel mehr ohne voran gegangenem Gentest verordnet werden, “da wird kein Stein auf dem anderen bleiben. (…)”

Quelle: http://www.diepresse.comVON CLAUDIA RICHTER (Die Presse) 21.02.2005

Anmerkung:Genetische Informationen verwenden wir jetzt bereits im Universitätsklinikum Heidelberg (www.AIDKlinik.de).

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