Archive

Archive for the ‘Allgemein’ Category

PHP5 SimpleXML getParent leicht gemacht

December 22nd, 2009 No comments

SimpleXML ist eine unter PHP 5 sehr beliebte XML-API. Der Zugriff auf Elemente und Attribute geht sehr schnell und einfach.

Auf der Suche nach einer Methode um mit SimpleXML vom aktuellen Knoten den Vorgängerknoten zu erhalten (also eine Art SimpleXML::getParent(); ) wurde ich leider nicht fündig, habe aber mit XPath eine denke ich elegante Lösung gefunden:

Ein Beispiel:

<wurzel>
<buch>
<titel>Das ist mein Buch</titel>
<autor>Hans Wurst</autor>
</buch>
<buch>
<titel>Noch ein Buch</titel>
<autor>Martha Musterfrau</autor>
</buch>
</wurzel>

Dann bekommt man das zweite Buch bekanntlich wie folgt:

<?php
$simple=simplexml_load_file(‘/beispiel.xml’);
$buch = $simple->wurzel->buch[1];
echo $buch->titel.’ wurde geschrieben von ‘.$buch->autor;
?>

Und um nun zum Beispiel  von $buch wieder zur Wurzel zu kommen (also ein getParent) hilft der folgende XPath-Trick:

<?php
$simple=simplexml_load_file(‘/beispiel.xml’);
$buch = $simple->wurzel->buch[1];
echo $buch->titel.’ wurde geschrieben von ‘.$buch->autor;
$buch=$buch->xpath(‘../..’);
?>

Post to Twitter Tweet This Post

Categories: Allgemein Tags: ,

Warnung vor zu hohen Dosen

November 18th, 2009 No comments
Heidelberger elektronischer Arzneimittelratgeber AiDKlinik® reduziert die Zahl der Überdosierungen von Arzneimitteln um 20 Prozent / Neues Warnmodul wird auf der MEDICA vorgestellt

Zu hohe Dosen eines Arzneimittels sind gefährlich und bedauerlicherweise nicht selten. Meist wird die Standarddosierung eines Arzneimittels nicht auf die Bedürfnisse des individuellen Patienten angepasst.

Eine neue Funktion des elektronischen Arzneimittel-Ratgebers AiDKlinik®, das Warnmodul MaxDose, entdeckt 38 Prozent mehr Überdosierungen und kann die Häufigkeit dieser Vorfälle erheblich reduzieren. Eine Studie mit mehr als 12.000 Verschreibungen im Krankenhaus hat gezeigt, dass Warnhinweise bei Verschreibung per PC die Zahl der Überdosierungen um 20 Prozent reduzieren kann. Das Warnmodul sowie andere Zusatzfunktionen werden auf der MEDICA vorgestellt, die vom 18. bis 21. November 2009 in Düsseldorf stattfindet.

AiDKlinik®: Arzneimittellotse auf Internetbasis

AiDKlinik® ist ein elektronischer Berater auf Internet-Basis. Er lotst den Arzt sicher durch den unübersichtlichen deutschen Arzneimittelmarkt und hilft falsche Dosierungen, Nebenwirkungen, gefährliche Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln sowie Doppelverschreibungen zu vermeiden. Die Verordnung kann aus AiDKlinik® direkt in ein Rezept und einen Arztbrief übertragen werden. AiDKlinik® wurde von der Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg, gemeinsam mit der Klinikums-Apotheke sowie dem Herausgeber der Gelben Liste, der Medizinischen Medien Informations GmbH (MMI, Neu-Isenburg), entwickelt.

Der elektronische Arzneimittel-Berater auf Internet-Basis wurde 2004 erstmals auf der MEDICA vorgestellt. Mittlerweile ist das System flächendeckend am Universitätsklinikum Heidelberg sowie an weiteren Klinken, darunter drei Universitätsklinika (MHH Hannover, Köln und Frankfurt), eingeführt.

Lizenzen für Kliniken und niedergelassene Ärzte

Seit März 2008 können auch Einzelpersonen (z.B. niedergelassene Ärzte) eine Lizenz für AiDKlinik® über den Thieme-Verlag erwerben (Anmeldung unter www.doctors-aid.de).

Die Vermeidung von Überdosierungen ist das jüngste erprobte Zusatzinstrument. “Überdosierungen um mindestens 30 Prozent kommen etwa bei 4,8 Prozent der Verschreibungen im Krankenhaus vor”, erläutert Professor Walter E. Haefeli, Ärztlicher Direktor der Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg. Häufiger Grund für eine Überdosierung ist eine eingeschränkte Nierenfunktion. “Dadurch wird die Ausscheidung vieler Medikamente beeinträchtigt”, so Professor Haefeli. Wird die Einschränkung der Nierenfunktion bei der Verordnung nicht berücksichtigt, können lebensbedrohliche Überdosierungen auftreten.

Das Software-Warnmodul MaxDose liefert Informationen zu maximalen Dosierungen in Abhängigkeit von acht wichtigen Patientencharakteristika wie z.B. der aktuellen Nierenleistung oder dem Alter, die alle gleichzeitig berücksichtigt werden. Anders als in anderen Warnsystemen wird somit nicht einfach die maximal zugelassene Dosierung mit der Verordnung verglichen, sondern berechnet, welche Maximaldosis von dem Patienten noch vertragen und ausgeschieden werden kann. Dies führt dazu, dass 38 Prozent mehr Risikosituationen erkannt werden als von bisherigen Systemen. Ebenfalls anders als in anderen Systemen erhält der Arzt deshalb keine Vielzahl unspezifischer Hinweise, sondern nur eine einzige gebündelte Warnung, falls die verordnete Dosis für einen speziellen Patienten zu hoch ist.

Die Heidelberger Wissenschaftler haben das neue Modul in einer prospektiven kontrollierten Studie getestet. Im Gegensatz zu vergleichbaren früheren Studien reagierten die Ärzte überdurchschnittlich häufig auf die angezeigten Informationen und passten die Dosierungen entsprechend an. Entscheidend für die Effektivität eines solchen Systems ist aber auch die kritische Evaluierung potentieller neuer Risiken. “Über die gesamte Studiendauer manifestierten sich durch die Einführung des elektronisches Hilfsmittels keine neuen Verordnungsfehler, z.B. durch die Verordnung zu niedriger Dosen”, berichtet Professor Haefeli.

Weiteres Warnmodul zeigt Allergien an

Ein weiteres Warnmodul wir derzeit für die Testung im klinischen Alltag vorbereitet: Neben MaxDose verfügt AiDKlinik® neu über ein ausgefeiltes Allergie-Warnsystem, das sich von vergleichbaren anderen Systemen wiederum durch Fokussierung und Präzisierung der Warnungen abhebt. So werden Allergien nicht nur zu Wirkstoffgruppen oder einzelnen Wirkstoffen sondern auch speziell für Hilfsstoffe angezeigt. Darüber hinaus erkennt das Modul Kreuzallergien und zeigt dem Anwender nach Risikokategorien eingestufte Warnhinweise an.

Der Stand der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg und der Dosing GmbH befindet sich auf der MEDICA 2009 in Halle 16 C41.

Weitere Informationen im Internet unter www.aidklinik.de und in nachfolgender Publikation:

Seidling HM, Schmitt SPW, Bruckner T, Kaltschmidt J, Pruszydlo M, Senger C, Bertsche T, Walter-Sack I, Haefeli WE. Patient-specific electronic decision support reduces prescription of excessive doses. Qual Health Care Med 2009

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten und renommiertesten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international bedeutsamen biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung neuer Therapien und ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 7.000 Mitarbeiter und sind aktiv in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 40 Kliniken und Fachabteilungen mit 1.600 Betten werden jährlich rund 500.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Derzeit studieren ca. 3.100 angehende Ärzte in Heidelberg; das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. (Stand 12/2008)

Quelle:  www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

Post to Twitter Tweet This Post

Categories: Allgemein Tags: , , , ,

Batchdateien auf dem Mac

July 30th, 2009 No comments

Für alle Windowsumsteiger eine kleine Hilfe:

Wer die unter Windows so beliebten Batchdateien vom Prinzip her auch gerne einmal auf seinem Mac verwenden würde und mit dem eigentlich viel genialeren Automator oder dem AppleScript nichts anfangen kann oder will – Batchskripte nennen sich auf dem Mac Shellskripte und haben als Dateiendung *.sh. Hier nun die absoluten Grundlagen.

Wie erstelle ich ein eigenes Shellskript?
Wie auch unter Windows reicht dafür natürlich ein einfacher Texteditor.
Wichtig ist nur, dass in Zeile 1 dieser Textdatei der String “#!/bin/bash” (oder auch “#!/bin/sh” etc…) stehen muss, da sonst die Datei nicht als Skript erkannt wird. Dann diese Datei an einem beliebigen Ort mit zum Beispiel der Dateiendung *.sh abspeichern. Anschliessend müssen noch die Execute-Rechte gesetzt werden, da sonst die Datei ja nicht ausführbar ist. Das erreicht man im Terminal mit dem folgenden Befehl:

chmod u+x meinSkript.sh

Hier nun eine Beispieldatei, die das aktuelle Datum und den aktuellen Verzeichnisinhalt auflistet.

#!/bin/bash
date
ls

Wie kann ich dieses Shellskript ausführen?
Variante 1:
Im Terminal  einfach die Datei über Ihren Pfad und Namen gefolgt von der Entertaste aufrufen. Unter Windows geht das mit Batchdateien ja genauso.

Variante 2: Per Doppelklick öffnen (was unter Windows mit Batchdateien geht) geht auch, aber: Per default wird die Datei mit dem Texteditor geöffnet. Also die Datei im Finder kurz markieren, Apfel+I drücken und unter ÖFFNEN MIT: als Programm “Terminal” auswählen.

Wo finde ich Hilfe zu den Unix-Befehlen?
Einfach im Terminal den Befehl “man” (wie Manual) eingeben oder auch direkt den Befehl den man beschrieben haben möchte z.B. “man ls” oder “man rsync” etc. Ansonsten hilft ja noch Dr. Google…

Wie kann ich Skripte erstellen und testen?
Durch Verwendung des Befehls “sh -vx meinSkript.sh” wird  ein Skript zeilenweise ausgeführt und ist somit besser nachvollziehbar.

Post to Twitter Tweet This Post

Categories: Allgemein Tags: , ,

Mac OS X: “Cite while you write” mit Papers 1.9, EndNote X2 und Word 2008 – ein Erfahrungsbericht

May 29th, 2009 No comments

Hier eine kurze (kontinuierlich ausgebaute) Beschreibung meiner Konfiguration unter Mac OS X, mit der ich erhoffe meine Dissertation optimal verfassen zu können:

  1. Grundvoraussetzung
    - Papers 1.9 (Deutsch)
    - EndNote X2 (Englisch)
    - Office 2008 (Deutsch)
  2. Literaturrecherche in Papers
    Denke ich muss hier nicht beschrieben werden wie das geht. Aber der Schritt ist eben wichtig und erfolgt sicher an erster Stelle.
  3. Export der zitierten Literatur von Papers
    Nach der erfolgreichen Recherche sollte man in Papers zunächst die Publikationen, die man in seinem Artikel verwenden möchte, in einer neuen “Sammlung” hinterlegen. Anschließend dort alles markieren (APFEL+A) und auf ABLAGE > EXPORTIEREN > ENDNOTE XML BIBLIOTHEK klicken. Im Dialog dann einen Namen für das Exportfile eingeben und unter Export “Nur ausgewählte Bibliothek” sowie als Format “Endnote 8 oder größer” anwählen.
  4. Import in EndNote X2
    In EndNote X2 am besten auch eine neue “Custom Group” anlegen. Diese markieren und dann auf FILE > IMPORT klicken und im Dialog die zuvor exportierte Datei anwählen. Dann noch unter OPTIONS “Endnote Generated XML”, “Import all”, “No Translation” auswählen.
  5. Verwenden des Index Medicus in EndNote X2
    Eine gute Anleitung wie man in EndNote die Journal Term List bearbeitet und z.B. den NLM Index Medicus verwenden kann findet sich hier. Klappt auf Anhieb prima. Aber vorsicht: Für jede EndNote-Libary muss man das erneut importieren und außerdem sollte man in den ENDNOTE X2 > PREFERENCES unter der Registerkarte TERM LIST die Option “Update lists when importing or pasting references” deaktivieren. Sonst versaut man sich seinen Index Medicus.
  6. Einstellen des Zitierstils
    In EndNote X2 oben links auf “Select another style…” klicken und seine Auswahl treffen – das ist wirklich wunderbar einfach.
  7. Anbindung an Word 2008 “Cite while you write” – EndNote Toolbar in Word aktivieren
    Eigentlich sollte EndNote X2 sich selbständig an das installierte Word 2008 andocken. Falls man aber z.B. eine englische EndNote X2 Version hat und ein deutsches Word 2008 – dann klappt das nicht (oder wenn man Word nach EndNote installiert hat): Die Abhilfe hierfür:
    - Kopieren der Datei EndNote CWYW Word 2008.bundle in das Verzeichnis /Applications/Office/Microsoft Office 2008/Office/Add-Ins
    - In Word auf EXTRAS > VORLAGEN UND ADD-INS… gehen und bei dem Bundle einen Haken setzen.
    - Dann unter WORD > EIGENSCHAFTEN > DATEISPEICHERORTE in der Liste auf AUTOSTART klicken und den Ordner /Applications/Office/Microsoft Office 2008/Office/Add-Ins eintragen
    - Word einmal neu starten, EndNote X2 am besten auch.Das Word-Add-In (Toolbar) von EndNote X2 sollte nun da sein und funktionieren. Man sollte nun per klick auf “Go To Word” in EndNote X2 zu Word wechseln können und ebenso von Word durch klick auf das EndNote-Symbol in die andere Richtung gelangen (also zwischen beiden geöffneten Programmen hin und her wechseln können).
  8. Tuning-Tipp: Word 2008 stürzt in Kombination mit EndNote X2 ab
    Microsoft Office 2008 geht oft in die Knie, stürzt ab oder hängt sich komplett auf wenn man zu schnell oder zu viel mit dem Endnote-Plugin auf einmal anstellt. Wenn man dann viel Geduld aufbringt wird sogar die primäre Festplatte immer kleiner (da werden irgendwelche Fehlerdumps erstellt die niemand braucht).

    Ich habe festgestellt, dass dies scheinbar an der automatischen Rechtschreibekorrektur von Word liegt. Nachdem ich diese deaktiviert hatte stürzte Word nie mehr ab. Wer also auf die Rechtschreibewarnhinweise während des Schreibens verzichten kann, dem kann dieser Hinweis sicher enorm viele Nerven sparen.

    Das Deaktivieren findet sich in Word 2008 übrigens unter dem Menüpunkt WORD >> EINSTELLUNGEN >> RECHTSCHREIBUNG UND GRAMMATIK und dann den Haken bei RECHTSCHREIBUNG WÄHREND DER EINGABE ÜBERPRÜFEN entfernen.

Post to Twitter Tweet This Post

Categories: Allgemein Tags:

MIdizini PodCast

March 9th, 2009 No comments

Der MIdizini PodCast war bei uns zu Besuch und in Episode 11 könnt Ihr euch unsere Stimmen anhören ;-)

Episode 11: AiDKlinik, die Dosing GmbH und Ausgründung mit Jens Kaltschmidt & Simon Schmitt

In der 11. Episode des MIdizini Podcasts sprechen Jens Kaltschmidt und Simon Schmitt über ihre Erfahrung bei der Entwicklung des Arzneimittelinformationssystems AiD Klinik  und die Ausgründung der Dosing GmbH aus dem Uniklinikum Heidelberg, um die AiDKlinik außerhalb von Heidelberg zu vermarkten.

Der MIdizini Podcast ist ein Podcast für Studenten des Studiengang Medizinische Informatik (Diplom/Bachelor/Master) an der Hochschule Heilbronn/Universität Heidelberg. In jeder Episode wird ein Projekt innerhalb des Studiengang vorgestellt und diskutiert.

Die Idee zum MIdizini Podcast entstand während der 35-Jahr Feier des Studiengangs Medizinische Informatik im April 2008. Der Redaktion fiel auf, dass die verschiedenen Projekte, die in der Medizinischen Informatik durchgeführt werden, viel zu wenigen Studenten bekannt sind. Als Gegenmaßnahme wurde der Podcast ins Leben gerufen, der durch Interviews mit den Projektbeteiligten den Studenten eine Möglichkeit geben soll, einen kurzen Einblick zu erlangen. Die Länge des Podcasts (ca. 60 Minuten) ist auf die Länge der Bahnfahrt zwischen Heilbronn und Heidelberg zugeschnitten, die von Studenten höherer Semester regelmäßig gefahren werden muss.

Der Name MIdizini ist von der ehemaligen Studentenzeitung des Studiengangs übernommen worden.

Quelle:
http://midizini.bergischweb.de/blog

Post to Twitter Tweet This Post

Categories: Allgemein Tags: , ,

MemCached mit PHP5, Windows und Zend Framework

January 4th, 2009 No comments

Hier mein Erfahrungsbericht zu MemCached unter Windows XP mit PHP 5 und Zend Framework

Was ist MemCached ?

Mit Memcache lassen sich Teile eines Programmes in den Hauptspeicher verlagern, für die z.B. Datenbankzugriffe oder Dateizugriffe notwendig wären. Grenzen hierfür sind nur der physikalische Speicher im Rechner. Da aber beliebig viele Nodes angebunden werden können, ist dadurch die Größe des Caches beliebig skalierbar machen. Die Größe des Hauptspeichers ist bei den Nodes entscheidend, wobei eine schwache CPU Leistung kein Problem darstellt, da diese nur geringfügig beansprucht wird.
Am einfachsten kann man sich memcached als eine rießige Hash Tabelle vorstellen, die über mehrere Nodes verteilt werden kann.

Wann sollte man memcached einsetzen?

  • große Datenbank mit Millionen von Einträgen
  • hoher Traffic mit mehreren Millionen PageImpressions

memcached bringt wirklich nur bei grossen Projekten etwas, bei kleinen oder mittleren Projekten lohnt sich der Einsatz nicht.
Wer jetzt überlegt, ob sein Projekt “groß” ist, kann es hier mit einigen Webseiten vergleichen, die memcached einsetzen: Livejournal, YouTube, Digg, Facebook, Wikipedia, Gamespot, Slashdot, SourceForge, Bloglines, Kayak.
Um auf das Beispiel Facebook näher einzugehen: Facebook setzt 200 dezidierte memcached Server mit jeweils 16 GB Hauptspeicher ein, was eine ungefähre Größe von 3TB memcache ergibt!

Die gute Verbreitung von memcached liegt wohl auch daran, dass sehr viele Clients unterstützt werden. Hierzu gehören PHP, Perl, Python, Ruby, Java, C, C# und wahrscheinlich noch viele mehr.

memcached is a high-performance, distributed memory object caching system, generic in nature, but intended for use in speeding up dynamic web applications by alleviating database load.

Download und Installation unter Windows XP

Ein guter Einstiegspunkt ist [5]. MemCached kommt eigentlich aus der Linux Ecke ist aber mittlerweile auch für Mac und Win portiert verfügbar.

Getestet habe ich mal Version 1.2.6 unter Windows XP von der Website [6].

Nach dem Download extrahiert man die Datei memcached.exe in das Verzeichnis c:\memcached. memcached.exe startet man nun auf der Commandline / Shell oder richtet es sich als Dienst ein (siehe [7] und [8]):

Dienst einrichten

C:>c:\memcached\memcached.exe -d install

Dienst starten / stoppen

C:>net start “memcached Server”

C:>net stop “memcached Server”

Einsatz mit PHP 5 und Zend Framework

Eine kleine Einführung mit Beispielcode findet sich unter [4]. Das Einrichten von MemCached in der php.ini ist sehr einfach insofern man PECL benutzt oder aber die php_memcache.dll herunterlädt (siehe z.B. [9]) genügt die folgende Zeile in der php.ini gefolgt von einem Server Neustart:

extension=php_memcache.dll

Ein kleiner Beispiel-Code der PHP5 und Zend Framework verwendet:

echo ‘Initialisiere Zend_Cache_Backend…<br>’;
$oBackend = new Zend_Cache_Backend_Memcached(
array(
‘servers’ => array( array(
‘host’ => ’127.0.0.1′,
‘port’ => ’11211′
) ),
‘compression’ => true
) );

echo ‘Initialisiere Zend_Logging (Optional aber interessant)…<br>’;
$oCacheLog =  new Zend_Log();
$oCacheLog->addWriter( new Zend_Log_Writer_Stream( ‘e:\aidklinik\logfiles\memcached.log’ ) );

echo ‘Initialisiere Zend_Cache_Frontend…<br>’;
$oFrontend = new Zend_Cache_Core(
array(
‘caching’ => true,
‘cache_id_prefix’ => ‘myApp’,
‘logging’ => true,
‘logger’  => $oCacheLog,
‘write_control’ => true,
‘automatic_serialization’ => true,
‘ignore_user_abort’ => true
) );

echo ‘Initialisiere MemCached-Objekt…<br>’;
$oCache = Zend_Cache::factory( $oFrontend, $oBackend );

echo ‘Stelle Anfrage an Cache…<br>’;
$sCacheId = ‘LargeDataSet’;
$aDataSet=’Fehler’;
if ( ! $oCache->test( $sCacheId ) ) {
echo ‘Nicht im Cache gefunden. Große umständliche Datenbankabfrage nötig!<br>’;
$aDataSet = 42;
$oCache->save( $aDataSet, $sCacheId );
} else {
echo ‘Im Cache gefunden! Performance gesteigert!<br>’;
$aDataSet = $oCache->load( $sCacheId );
}
echo $aDataSet;

Hinweise:

1. Performance-Problem

Bei meinen Testläufen und Zeitmessungen mit XDebug wurde schnell klar: Die systemnahe Verwendung von MemCached ist deutlich(!) performanter als die Verwendung des Zend Frameworks! Zum Einsatz von MemCached ohne Zend Framework siehe [10]. Ich empfehle allen unter PHP5 den direkten Zugriff auf MemCached zu realisieren und nicht das Zend Framework zu verwenden!

2. Stampede-Problem

Terry Chay beschreibt in seinem Blog sehr anschaulich wie er den Stampede-Effekt abfängt sobald ein MemCached-Key abläuft und mehrere User gleichzeitig den Key z.B. über eine Datenbankabfrage neu erstellen wollen:

Stampeding is basically what occurs when you start up the server and have 100,000 concurrent users. If a memcache key is expired (because of a version increment or an expiration), and it is fairly popular a piece of data (say the block list for your web application, or the ad unit for the banner ads), then tons of concurrent processes will see the expired data and will stampede the database with the same request. Databases are slow – which is why we have memcache in the first place – and your site experiences a very nasty hiccup every time this happens.

Absolut lesenswert

Quellen:

  1. http://blog.rakeshxp.com/2007/09/running-memcached-on-windows.html
  2. http://www.splinedancer.com/memcached-win32/
  3. http://jehiah.cz/projects/memcached-win32/
  4. http://ajbrown.org/blog/2008/12/24/memcached-in-php-made-easy-with-zend-framework.html
  5. http://code.google.com/p/memcached/wiki/Start (Version 1.2.6)
  6. http://code.jellycan.com/memcached/ (Version 1.2.6)
  7. http://www.ajohnstone.com/archives/installing-memcached/
  8. http://www.squatlabs.de/webprojekte/performance-optimierung/serverseitige-perfomance-optimierung/memcached-mit-php
  9. http://pureform.wordpress.com/2008/01/10/installing-memcache-on-windows-for-php/
  10. http://de.php.net/memcache
  11. http://terrychay.com/blog/article/keeping-memcache-consistent.shtml

Post to Twitter Tweet This Post

Categories: Allgemein Tags: , , ,

Spaß mit der Apple iSight und PhotoBooth

December 29th, 2008 No comments

Post to Twitter Tweet This Post

Categories: Allgemein Tags: ,

Improving Performance with SQL Server 2005 Indexed Views

December 29th, 2008 No comments

Wie benutzt man unter MSSQL Server 2005 indizierte Sichten (indexed views) richtig ?

Hier die Antwort:
http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/sql/2005/impprfiv.mspx

Post to Twitter Tweet This Post

Categories: Allgemein Tags:

Website relaunch

December 24th, 2008 No comments

Diese Webseite wurde heute auf die aktuelle WordPress Version 2.7 aktualisiert. Die Umstellung verlief problemlos. Neben der optischen Änderung gibt es auch ein paar inhaltliche Änderungen: Der Online-Shop ist noch nicht funktionstüchtig und ich habe tatsächlich angefangen zu “twittern“…

Wir wünschen allen frohe Festtage! 2009 wird ein aufregendes Jahr, steht doch das Ende meiner Promotionszeit vor der Tür!

Post to Twitter Tweet This Post

Categories: Allgemein Tags:

CVS, SVN (SubVersion) und jetzt: GIT

September 17th, 2008 No comments

GIT scheint eindeutig das bessere Quelltextversionierungssystem zu sein (entwickelt und verwendet bei den Linux-Kernel-Entwicklern). Doch überzeugt Euch selbst:

Hintergrund:

YouTube Preview Image

  1. Vortrag von Linus Thorwalls zum Thema GIT bei Google Tech Talks
  2. Vortrag von Randal Schwartz bei Google Tech Talks
  3. GIT erklärt bei Wikipedia Deutschland bzw. Wikipedia Englisch

Installation:

  1. GIT Homepage (Doku, Download, Wiki)
  2. Gegenüberstellung GIT vs. SubVersion (SVN)
  3. GIT Portierung für Windows (ohne CygWin)
  4. GIT für MacOS X

Tutorials:

  1. Deutsches GIT-Tutorial
  2. Englisches GIT-Tutorial von Kernel.org
  3. Cashcourse GIT 4 SVN-Users
  4. GIT Getting started (Windows)
  5. GIT Getting started (Windows GitHub)

Nützliches und Add-Ons:

  1. Noch ein deutscher Blog-Eintrag mit vielen Links und Erfahrungen zu GIT
  2. GIT Cheetah (Beta, Ersatz für TortoiseSVN / TortoiseCVS, Explorer-Integration unter Windows)

Wie sind Eure Erfahrungen ? Welche Meinung habt Ihr zu GIT ?

Post to Twitter Tweet This Post

Auf den Punkt gebracht…

September 17th, 2008 1 comment

Journal of Negative Results in BioMedicine

September 8th, 2008 No comments

Journal of Negative Results in BioMedicine is ready to receive papers on all aspects of unexpected, controversial, provocative and/or negative results/conclusions in the context of current tenets, providing scientists and physicians with responsible and balanced information to support informed experimental and clinical decisions.

http://www.jnrbm.com

Siehe auch: “Negativ denken

Post to Twitter Tweet This Post

Wickeltisch

September 6th, 2008 No comments

Man schätzt den Wickeltisch zu recht,
denn ohne wickelt es sich schlecht.
Der Wackeltisch ist unbeliebt,
was nicht heißt, daß es ihn nicht gibt.
Die Weckel-, Wockel-, Wuckeltische
entbehren noch der Daseinsnische.

Robert Gernhardt

Post to Twitter Tweet This Post

Categories: Allgemein Tags:

Geburt von Madeleine Sophia Schmitt

August 19th, 2008 No comments

Unsere zweite Tocher ist da!

Madeleine Sophia Schmitt wurde am 19.08.2008 um 18:55 Uhr geboren, wiegt 3920 Gramm und ist 51 cm lang.

Aktuelle Bilder wie immer in der Bildergalerie

Post to Twitter Tweet This Post

Categories: Allgemein, Neuigkeiten, Privat Tags:

PHP geht auf Sendung

September 30th, 2007 No comments

Ab Oktober bietet Zend Technologies unter dem Titel „Zend One“ den ersten kostenfreien Online-Videokanal rund um das Thema PHP. Mit Internetsendungen führen die PHP-Experten in die Arbeit mit den Zend-Entwicklungswerkzeugen ein und bieten Tipps & Tricks für den PHP-Alltag. Zend zeigt die Videos auf Deutsch, Englisch und Französisch. Die Beiträge werden jeweils professionell aufbereitet. Sie können sie über Ihren Webbrowser ansehen. Auch Podcasts sind nach einer Testphase geplant. Für Zuschauer, die ihre Kenntnisse vertiefen wollen, werden in Kürze auch umfangreiche Trainingssessions zur Verfügung stehen.

Quelle: Zend Newsletter

Post to Twitter Tweet This Post

Categories: Allgemein Tags: ,

Twitter links powered by Tweet This v1.7.2, a WordPress plugin for Twitter.